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Kläger SPC schärft strategische Ausrichtung und bündelt Kompetenzen in drei Business Units

Mit K_Engineering Hub, K_Tomorrow Factory und K_Precision Parts stellt Kläger SPC sein Leistungsportfolio neu auf. Das Unternehmen verbindet inhouse jahrzehntelange Engineering- und Kunststoffkompetenz mit industrieller additiver Fertigung bzw. industriellem 3D-Druck und hochpräziser Serienproduktion. Ziel ist es, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, Kompetenzen stärker zu bündeln und Kunden modular und unabhängig vom Engineering bis zur Serie zu begleiten.

Hartha, 21.10.2026 – Die Kläger SPC GmbH & Co. KG schärft ihre strategische Ausrichtung und strukturiert ihr Leistungsportfolio künftig in drei Business Units: K_Engineering Hub, K_Tomorrow Factory und K_Precision Parts. Damit entwickelt das Unternehmen bestehende Kompetenzen gezielt weiter, begleitet Kunden bereits in früheren Phasen der Wertschöpfungskette und erschließt zugleich zusätzliche Dienstleistungen und neue Geschäftsfelder – auch außerhalb der PPS- und Automotive-Branche.

„Wir gehen konsequent den nächsten Evolutionsschritt“, erklärt Kristian Kläger, CEO der Kläger SPC GmbH & Co. KG. „Über Jahrzehnte haben wir umfassendes Know-how in Entwicklung, Konstruktion, Prototyping, Materialauswahl und industrieller Kunststoffverarbeitung aufgebaut. Dieses Wissen bündeln wir jetzt noch stärker und machen es sowohl unseren Bestandskunden als auch potenziellen Kunden aus neuen Märkten in deutlich größerem Umfang zugänglich.“

K_Engineering Hub: Entwicklungskompetenz als Dienstleistung

Mit dem K_Engineering Hub positioniert sich Kläger SPC als unabhängiger Entwicklungs- und Beratungspartner. Mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Kunststoffentwicklung bilden dafür die Basis. Das Leistungsspektrum reicht von Konstruktion, Herstellbarkeitsbewertungen und Materialberatung über Simulationen bis zur Werkzeug- und Vorrichtungskonstruktion.

Beispiele dafür sind unter anderem die Entwicklung von Komponenten und Produktsystemen rund um die Brennstoffzelle, Strukturbauteile und Funktionsgehäuse sowie technisch anspruchsvolle Bauteile wie Pumpen- und Ventilkörper, Elektronikgehäuse oder Luftkanäle und Fluidführungen.

Unternehmen können das Engineering Hub als externe Entwicklungsabteilung oder gezielt zur Unterstützung eigener Entwicklungsteams nutzen.

„Unser Anspruch ist es, früh im Entwicklungsprozess anzusetzen und die technisch und wirtschaftlich passende Lösung zu finden“, so Ronny Langer, Leiter Entwicklung und Mitglied der Werkleitung bei der Kläger SPC GmbH & Co. KG. „Dabei beraten wir technologieoffen. Entscheidend ist die beste Lösung für die jeweilige Anwendung.“

K_Tomorrow Factory: additive Fertigung im industriellen Maßstab

Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die K_Tomorrow Factory. Neu ist dabei nicht die Beschäftigung mit 3D-Druck und Prototyping. Kläger SPC entwickelt und konstruiert bereits seit Jahren Prototypen und hat dabei sowohl eigene Möglichkeiten als auch Zugriff auf ein breites Netzwerk an spezialisierten externen Partnern. In den vergangenen Jahren wurde dieses Know-how durch zusätzliche inhouse Experten gezielt erweitert. Dabei richtet sich der Fokus zunehmend auch auf Anwendungen außerhalb der Automobilindustrie. Insbesondere in der Non-Automotive-Branche sowie in der Rüstungsindustrie erschließt Kläger SPC neue Einsatzfelder für seine Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen.

Mit der Tomorrow Factory wird diese Kompetenz nun stärker im eigenen Haus gebündelt und für industrielle Anwendungen ausgebaut. Auf filamentbasierten Druckersystemen entstehen Funktionsprototypen, Einzelteile, Betriebsmittel, Vorrichtungen und Ersatzteile sowie Vor-, Klein- und Sonderserien. Auch Rapid Tooling, die schnelle Herstellung von Werkzeugen und Vorrichtungen, ist Teil des Leistungsspektrums. Zum Einsatz kommen Standardmaterialien wie PLA, PETG, ABS und ASA. Der Fokus liegt jedoch insbesondere auf technischen und hochgefüllten Filamenten wie TPU, glasfasergefülltem TPU, PC-CF, PET-CF und sogar PPS-CF. Kurz- bis mittelfristig besteht zudem das Ziel, die im eigenen Spritzguss verwendeten Granulate auch in den 3D-Druckanlagen zu verarbeiten.

„Wir wollen schneller und flexibler werden und additive Fertigung dort einsetzen, wo sie einen echten technischen und wirtschaftlichen Mehrwert bietet“, erklärt Robert Wallrabe, Project & Business Development Manager, Kläger SPC GmbH & Co. KG. „Aus einer Technologie, die wir bereits seit Jahren nutzen, entsteht damit ein eigenständiges industrielles Leistungsangebot.“

Potenzial sieht Kläger SPC insbesondere bei Ersatzteilen und Vorrichtungen, wie z. B. Handlings und kleinen Stückzahlen. Dabei rücken Industrie- und Maschinenbaukunden als neue Zielgruppen verstärkt in den Fokus. Bauteile können digital vorgehalten und bei Bedarf produziert werden.

K_Precision Parts: jahrzehntelange Serienkompetenz

K_Precision Parts steht für das etablierte Kerngeschäft von Kläger SPC. Seit 1992 fertigt das Unternehmen in Sachsen anspruchsvolle Präzisionsbauteile aus thermoplastischen Kunststoffen.

Eine besondere Kompetenz besteht bei technischen Hochleistungskunststoffen wie PPS sowie bei Kunststoff-Metall-Hybridlösungen. Kläger SPC produziert komplexe Präzisionsteile in kleinen wie großen Stückzahlen und unterstützt damit Anwendungen unter anderem in Mobilität, Verteidigung und Industrie.

Drei eigenständige Kompetenzen, eine Synthese Marke Kläger

Die drei Business Units greifen ineinander, können von Kunden aber ebenso unabhängig voneinander genutzt werden. Unternehmen können ausschließlich Entwicklungsleistungen des Engineering Hub in Anspruch nehmen, mit fertigen CAD-Daten direkt die Tomorrow Factory nutzen oder K_Precision Parts mit der Serienfertigung beauftragen.

Im Verbund entsteht gleichzeitig eine durchgängige Leistungskette: von der ersten Idee und Konstruktion über Funktionsprototypen und Vorserien bis zur industriellen Serienproduktion.

„Unsere Kunden entscheiden, welche Kompetenz sie benötigen. Gleichzeitig können wir Entwicklung, Prototyping, additive Fertigung und Serienproduktion innerhalb eines Kompetenzverbunds abbilden“, bestätigt Ronny Langer, Leiter Entwicklung und Mitglied der Werkleitung, Kläger SPC GmbH & Co. KG.

Mit der strategischen Neuausrichtung will Kläger SPC künftig noch früher in die Entwicklungsprozesse seiner Kunden eingebunden werden.

„Wir wollen bei allen technischen Herausforderungen erster Ansprechpartner und Problemlöser sein – insbesondere dann, wenn schnelle Lösungen gefragt sind oder personelle Ressourcen fehlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob am Ende ein additiv gefertigtes Einzelteil, eine Kleinserie oder ein hochpräzises Spritzgussteil steht“, fasst Kristian Kläger, CEO Kläger SPC GmbH & Co. KG zusammen. „Mit dem Engineering Hub, der Tomorrow Factory und Precision Parts verbinden wir unsere bestehenden Stärken mit neuen Möglichkeiten, um unseren Kunden als zuverlässiger Partner zu dienen, individuelle Lösungen zu entwickeln und nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.“

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